
Die Kurzantwort
Für Sauerkraut brauchen Sie ein lebensmittelechtes Gefäß mit gut schließendem Deckel – ein 30-Liter-Deckelfass mit FDA-Zulassung ist der bewährte Einstieg. Für Most, Saft und Maische sind die Speidel-Mostfässer mit Gärspund die richtige Wahl, weil Gärgase kontrolliert entweichen können.
Welches Gefäß wofür?
| Einsatz | Empfehlung | Warum |
| Sauerkraut, eingelegtes Gemüse | 30-L-Deckelfass FDA | lebensmittelecht, weite Öffnung zum Stampfen und Beschweren |
| Größere Mengen Kraut, Futter-Silage | 60-L-Deckelfass FDA | gleiche Eigenschaften, doppeltes Volumen |
| Most, Saft, Maische | Speidel Mostfass 200 L oder 300 L | Gäraufsatz möglich, ovale Form für kühle Kellerecken |
Darauf kommt es an
- Lebensmittelecht: Das Gefäß muss für saure Lebensmittel zugelassen sein (FDA- bzw. Lebensmittelecht-Kennzeichnung) – Milchsäure greift ungeeignete Kunststoffe an.
- Gärgase: Bei stürmischer Gärung (Most, Maische) gehört ein Gärspund auf das Fass. Beim Sauerkraut reicht es, den Deckel anfangs nur locker aufzulegen.
- Kühl und dunkel: Nach der ersten Gärwoche gehört das Fass an einen kühlen Ort (Keller, 15–18 °C).
Sauerkraut – die Kurzanleitung
- Weißkohl fein hobeln, mit 2 % Salz (20 g je kg Kraut) mischen.
- Portionsweise ins Fass schichten und kräftig stampfen, bis Lake austritt.
- Kraut mit einem Teller beschweren – es muss vollständig von Lake bedeckt sein.
- Etwa eine Woche bei Zimmertemperatur angären lassen, dann kühl stellen.
- Nach 4–6 Wochen ist das Kraut fertig – kühl gelagert hält es monatelang.
Alle geeigneten Fässer und Größen finden Sie in unserer Kategorie Fässer.
Stand: September 2026